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Wenn Wurm-Larven ins Auge wandern...

October 22, 2017

 

 

 

 

Toxokarose, die unterschätzte Gefahr!

 

Leider gibt es in unserer Umwelt zahlreiche Parasiten, die auf Kosten unseres Körpers, oder der unserer Haustiere ein unbeschwertes Schmarotzerleben führen können und dabei weitgehend unentdeckt bleiben.

 

So ist es auch mit dem Spulwurm der Toxocara-Arten, der weltweit, hauptsächlich bei Hunden, Füchsen oder Katzen vorkommt. Die Durchseuchung der Tiere mit diesem Parasiten liegt geschätzt bei bis zu 20% bei Hunden, 50% bei Füchsen und bis zu 80% bei Katzen, wobei infizierte Tiere bei leichtem oder mittelgradigem Befall oftmals gar keine Symptome zeigen.

 

Das Ansteckungsrisiko für den Menschen, der eigentlich ein Fehlwirt darstellt, wird häufig unterschätzt. Beim Menschen kann dieser Wurm sich niemals vollständig entwickeln, bleibt daher nur als wandernde oder ruhende, kaum milimetergrosse Larve im körpereigenen Gewebe, oftmals jahrelang.

 

Eine ganz fiese Gattung dieses Schmarotzers ist die Form der okularen Larva-migrans, wenn diese Larven auf ihrer Wanderung durch den Körper bis zum Auge gelangt sind, können sie dort grosse Schäden verursachen, die mit (oft einseitiger) Erblindung oder Schielen einhergehen können.

 

Eine andere Art dieser Spulwurmlarve, die Larva migrans visceralis dringt nach Durchbohren der Darmwand in verschiedene Organe und Gewebe ein und kann vielfältige Symptome verursachen. Unsere Augen und unser Gehirn scheinen dabei auf diese gefährlichen Parasiten anziehend zu wirken.

 

Häufig wird dieses Problem in der Humanmedizin weitgehend unterschätzt. Nur ein kleiner Teil der an Toxokarose erkrankten Menschen erhält überhaupt die richtige Diagnose.

 

Wie kann sich der Mensch infizieren? Das Risiko besteht natürlich im Umgang mit Hunden oder Katzen, wobei vor allem Jungtiere und Welpen infiziert sind und die Wurmeier im Fell kleben können. Regelmässige Wurmkuren sollten hier unbedingt durchgeführt werden und Parasitenbefall und Vorsorge immer tierärztlich abgeklärt werden.

 

Kaum zu glauben aber die Eier dieser Spulwürmer sind vor allem im getrockneten Zustand gefährlich! Sie sind sehr widerstandsfähig und verbleiben im Boden, auch wenn der eigentliche Kothaufen schon längst aufgelöst ist.

 

Somit ergibt sich auch ein Infektionsrisiko für Menschen, die gar keinen unmittelbaren Kontakt zu Tieren haben.

 

Daher können sich Menschen auf verschiedene Weise mit diesen Wurmeiern infizieren, die von unseren Händen in den Körper gelangen oder direkt oral aufgenommen werden:

 

  • bei der Gartenarbeit

  • auf Spielplätzen

  • durch kontaminierte Lebensmittel, Salat, Obst, Gemüse

  • durch kontaminierte Schuhsohlen

  • Schmutz und Schmierinfektionen

  • durch Verzehr von infiziertem Fleisch (z.B. Schwein, Hase)

  • durch Kontakt mit Hund, Katze, Fuchs

 

Wie kann man sich schützen? Gründliches Händewaschen nach Kontakt mit Tieren oder Gartenarbeit ist sinnvoll. Ausserdem sollten Hunde- und Katzenbesitzer über notwendige Hygienemassnahmen und regelmässige Entwurmungen ihrer Tiere aufgeklärt sein. Fussmatten und Schuhe öfter reinigen oder desinfizieren, damit Wurmeier gar nicht erst ins Haus getragen werden. Fleisch immer ausreichend erhitzen. Salat, Obst und Gemüse gründlich waschen.

 

Es ist zum Glück nicht so, dass sich jede Infektion für den betroffenen Menschen schädlich auswirkt. Immerhin besitzen wir eine hoch spezifische Immunabwehr, die schon seit Jahrtausenden imstande ist, den menschlichen Organismus erfolgreich vor eindringende Parasiten zu schützen. Darauf sollten wir auch vertrauen, Angst wäre hier fehl am Platze.

 

Mit einer guten Konstitution und einer Prophylaxe, die mittlerweile auch mit homöopathischen Mitteln erstaunliche Erfolge erzielen kann, können sich Mensch und Tier zusätzlich gegen das Eindringen von Parasiten erfolgreich wehren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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